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„Lifestyle“

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Ein Stück blauer Himmel….

„Lifestyle“ ist eines meiner Lieblingswörter. Ich mag es so gern, dass ich es an manchen Tagen etwas zu häufig verwende.

„Lifestyle“ sind für mich Augenblicke des Glücks an einem grauen, kalten Regentag. „Lifestyle“ ist, die Mur entlang zu laufen und das erste Wolkenloch in Wochen zu entdecken; zu wissen, dass die letzten Züge des Winters bald vorbei sind. „Lifestyle“ ist ein Glas Wein mit Freunden nach einer Wanderung.

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Einblicke in die Vergangenheit

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Sind unsere Erinnerungen überhaupt echt?

Wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, sehe ich ein fröhliches Mädchen, was gerne laut redet, Geschichten schreibt und gestalterisch kreativ ist. Genaugenommen sehe ich das auch jetzt noch. Ich verfasse regelmäßig Texte, habe absolute Freude daran, Urlaubsvideos zu erstellen und Fotobücher zu gestalten. Und ja, manchmal rede ich auch laut. Das kommt nicht immer gut an. Zu Abiturzeiten bedachte mich ein Siebtklässler im Bus mal mit den Worten: „Da ist ja wieder die Blondine mit dem Geltungsbedürfnis.“ Ich fand es frech, aber so richtig gestört hat mich das damals eigentlich nicht. Ich war laut. Manchmal. Es gibt schließlich auch Situationen, in denen eine laute Stimme von Vorteil ist. Bei Vorträgen zum Beispiel; wenn das Mikrofon ausfällt. Es hat eben alles zwei Seiten.

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Reminiscing about…

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Thailand (…und mein früheres Ich)

Ko Phi Phi Don

Anerkennung ist etwas Nettes. Manchmal wollen und brauchen wir einfach ein paar lobende Worte für unsere Taten. Ich wüsste so spontan nicht, was schlecht daran ist; zumindest dann, wenn man Dinge nicht allein der Anerkennung wegen macht. Gerade wenn etwas adressatengerecht aufbereitet wird, ist es natürlich schön, wenn jemand es würdigt. Allerdings gibt es auch Sachen, die man nur für sich und sein zukünftiges Ich tut, einfach weil sie einen glücklich machen (werden).

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„Kompetenzüberprüfung“

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Kürzlich fand die erste „Kompetenzüberprüfung“ in allgemeiner Chemie statt. Im Rahmen dieser konnten wir „über [unser] Wissen Auskunft geben“. So drückte es unsere Chemieprofessorin aus. – Was soll ich sagen?! Sprachlich fühle ich mich bei solchen Äußerungen irgendwie zu Hause.

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„Life´s a journey, not a destination.“

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Seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder einige Zeit vergangen. Irgendwie hatte ich so gar keine Lust zu schreiben. Zu erzählen gibt es schon etwas. Wobei ich gar nicht so sicher bin, ob ich es wirklich erzählen sollte. Oder möchte. Hat man erst einmal etwas ausgesprochen, fühlt es sich irgendwie real an. Man kann es nicht einfach zurücknehmen, zumindest nicht, ohne sich mit Fragen derer, denen man es bereits erzählt hat, konfrontiert zu sehen.

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Momentaufnahmen

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Heute:

„Life is short. Take the trip. Buy the shoes. Drink the wine. Order the dessert.“

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Einfach keine Zeit (?)

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…um die Welt zu retten

Mit etwa 11 Jahren hatte ich Bilder von hungernden Kindern in Afrika über meinem Bett. Mich hat die Tatsache, dass es anderen Menschen deutlich schlechter geht als uns, damals sehr beschäftigt. Am liebsten hätte ich ihnen direkt etwas zu essen geschickt. Das muss helfen. Glaubte ich. Darüber, ob das in der Form überhaupt realisierbar ist, habe ich gar nicht nachgedacht. (Genauso wenig, wie sich mein junges Ich darüber Gedanken gemacht hat, ob man Eier aus dem Kühlschrank tatsächlich in puscheligen Weihnachtsmannhausschuhen ausbrüten kann. Ich habe es probiert. Überraschung: Es funktioniert nicht!) Wahrscheinlich habe ich auch deshalb nicht über den Sinn und Unsinn des Versandes von Brot nach Afrika nachgedacht, weil ich es gar nicht wirklich in Angriff genommen habe. Es blieb allein bei der Idee eines 11-jährigen Mädchens.

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Update: Sechs Wochen Urlaub

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Heute ist der 20.06.2017

Seit über sechs Wochen habe ich nun schon frei. Es fühlt sich immer noch phantastisch an! Urlaub eben. So sehe ich das. So kommuniziere ich das auch auf Nachfrage, was ich denn eigentlich jetzt so in Österreich mache. Nur einmal sagte jemand, ein weibliches Wesen, zu mir: „Aha, du bist also Hausfrau.“ Das hat mich merkwürdigerweise in eine Verteidigungshaltung gebracht. Es war mir irgendwie ein Bedürfnis darauf zu beharren, dass ich mich eher als eine Urlauberin sehe.

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Eins, zwei, drei… gute Laune!

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Den Spruch habe ich geklaut. Von einem Freund. – Herrlich, wenn man einfach immer danach leben könnte!

Erzgebirge

Ich bin nicht die größte Optimistin. Manchmal bin ich sogar ganz schön pessimistisch. Und obwohl ich ziemlich sicher bin, dass sich das Ergebnis nicht ändert, nur weil ich mir Sorgen mache, habe ich immer so ein unterschwelliges Gefühl, dass schlimme Befürchtungen nötig sind, damit es am Ende gut ausgeht. Aus meiner subjektiven Empfindung heraus sind Sachen bisher immer nur dann schief gegangen, wenn ich mir im Vorfeld keine Sorgen darum gemacht habe. Absurd. Ich weiß!

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Mangelernährt!

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Eigentlich war ich der festen Überzeugung, dass ich ziemlich gesund lebe. Ich esse gerne Erdbeeren, finde Sushi phantastisch und schaffe beim Wandern auf angenehme Art und Weise 500 Höhenmeter in einer Stunde.

Routinebesuch beim Arzt

Mehr oder weniger zufällig bin ich bei einem ärztlichen Routinebesuch über einen „Stresstest“ gestolpert. Ein Gerät aus den USA (wie betont wurde), welches den oxidativen Stress über Zellen in der Handinnenfläche misst. Da ich erst kürzlich über die irgendwie allein anhand der Bezeichnung nicht greifbare Thematik des „oxidativen Stresses“ gelesen habe und auch, weil ich die USA gerne mag, habe ich die 20 Euro für den Test investiert.

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